Bericht der Vorsitzenden Renate Hofmann über das Geschäftsjahr 2019 aus Anlass der Mitgliederversammlung vom 10. Mai 2019
 


Liebe Mitglieder,

Renate Hofmann, Vorstandsvorsitzende des FKiPein Wechsel im Vorstand bringt zwangsläufig Veränderungen mit sich. Das schlägt sich auch in der Präsentation des Jahresrückblickes nieder. Der Schwerpunkt liegt weniger auf der Betrachtung der Veranstaltungen. Die konnte ohnehin jeder, der wollte, live miterleben. Im Vordergrund soll vielmehr ein Bericht aus den Vorstandssitzungen stehen. Denn was dort besprochen und beschlossen wurde, geschah unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Wir haben uns auf eine Reihe kleinere Veränderungen geeinigt. Dazu zählt, dass wir bei Personenwahlen geheim abstimmen lassen. Das gilt bereits für die aktuelle Mitgliederversammlung, denn für Henning Schützendorf muss ein Nachfolger gewählt werden. Herr Schützendorf, dem wir an dieser Stelle für seine Unterstützung herzlich danken, hatte Mitte vergangenen Jahres seinen Rücktritt erklärt. Seither hospitiert Karin Hoeltz im Vorstand, die sich auch zur Wahl stellt.

Diskussionen gab es auch über die Präsentation des Kassenberichtes. Um das Zahlenwerk transparenter und für alle gut nachvollziehbar zu machen, werden  die Zahlen nun an die Wand projiziert.

Kantorei und KammerorchesterAußerdem wurde besprochen, wie die Mitgliedschaft im Verein attraktiver gemacht werden kann. Dafür haben wir ein wenig an den „Soft-Skills“ gearbeitet: Nun erhält jeder Neuzugang eine Freikarte für eine Veranstaltung seiner Wahl. Bei großen Konzerten werden zudem die Platzreservierungen für Mitglieder wieder aufgenommen. Beim Rutter-Konzert hat das gut geklappt, das Angebot wurde gerne angenommen. Außerdem wollen wir bei unseren Konzerten vermehrt die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bieten. Ein paar Mal haben wir dafür in Pausen Getränke angeboten – das neue Gemeindehaus  macht es möglich. Allerdings eignet sich nicht jedes Konzert hierfür.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Konzertkarten online zu kaufen. Das haben vier Besucher des Konzertes mit Ausstellungseröffnung gemacht, 21 beim Rutter-Konzert und einer beim Sidonia-Ensemble in diesem Jahr. Das sind keine exorbitanten Zahlen, aber da das Angebot keine Kosten verursacht, wird es beibehalten.

Und natürlich hat uns auch die neue Datenschutzgrundverordnung beschäftigt. In diesem Zusammenhang muss ich mich entschuldigen: Im Weihnachtsbrief  habe ich die Adressaten nicht in Blindkopie gesetzt. So waren die E-Mail-Adressen für jeden offen einsehbar. Das hätte nicht passieren dürfen. Sorry dafür.

Zum Jahresende ist es uns dann gelungen, die Vereinskasse ein wenig aufzubessern: Ein paar Tage vor dem Rutter-Konzert haben wir in der Küche des Gemeindezentrums Plätzchen gebacken. In kleine Tüten verpackt haben wir sie für 2 Euro angeboten. Sie fanden reißenden Absatz. Wir haben nicht nur gut 160 Euro eingenommen, es war auch eine nette Gemeinschaftsaktion, die wir wiederholen wollen.

Kinderchor-ZuendorfFür mich persönlich war 2018 geprägt von dem Bemühen, die Mitgliederzahl zu erhöhen. Wir haben neun neue Mitglieder hinzugewonnen (sowie einen regelmäßigen Spender), allerdings auch vier verloren. Inzwischen sind wir 82.  Auf der Suche nach anderen Einnahmequellen habe ich unter tatkräftiger Mithilfe von Gudrun Bittscheidt und Christine Garschagen Anfang diesen Jahres an knapp 70 Adressen in Porz einen Sponsorenbrief geschickt und darum gebeten, dass sie uns in ihre Spenden-Jahresplanung aufnehmen. Neben einigen wenigen Absagen haben wir eine positive Rückmeldung von der Kölner Bank erhalten. Mit denen sind wir im Gespräch. Auf diesem Weg noch mal die Frage an alle: Sollte jemand noch einen Ansprechpartner kennen: Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Nun zum Konzertjahr 2018: Es war ein ereignisreiches mit vielen Höhepunkten: Die ersten Monate waren geprägt von den Vorbereitungen für die Eröffnung des neuen Gemeindehauses. Der Förderverein hat dabei den Auftakt gestaltet mit dem umjubelten Konzert von „Papa Joe's JazzMen“.

GospelchorDoch obwohl die Augen vor allem auf dieses Ereignis gerichtet waren, sollen die beiden Veranstaltungen vorher nicht unter den Tisch fallen. Zumal sie unbedingt erwähnenswert sind. So startete das Konzertjahr am 4. März mit „Klassik meets Klezmer“. Die unkonventionelle Zusammenstellung bot eine große stilistische Bandbreite, die beim Publikum sehr gut angekommen ist. Gut besucht war wieder die traditionelle „Musik zur Todesstunde Jesu“ an Karfreitag mit Orgelwerken aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Es folgte die „Kammermusik in extravaganter Besetzung“ mit dem Trio Glissando aus Stuttgart. Ebenfalls ein Leckerbissen. Die beiden Blasinstrumente Horn und Posaune harmonierten überraschend gut mit der zarten Harfe, die bei dieser Gelegenheit ihre ganze Vitalität unter Beweis stellte.

Herausragend war auch der Liederabend mit Vernissage. Zuerst die beeindruckende Mezzosopranistin Christina Baader begleitet von der nicht minder beeindruckenden Pianistin Iris von Zahn. Dann die technisch so vielfältigen Tuschearbeiten von Christina Baaders Vater Bernd.

Ebenso ein Highlight war das Orchesterkonzert an Totensonntag. Seit langem war das Porzer Kammerorchester mal wieder mit einem eigenen Konzert zu hören. Zudem gab es verschiedene Instrumentalsolisten und einen Ad-hoc-Chor. Damit erhielt das von Kantor Thomas Wegst sehr ruhig und ausgewogen angelegte Konzert eine erstaunliche Vielfalt.


Das Jahr schloss mit einem Zuhörerrekord: Beim Weihnachtskonzert mit Werken von John Rutter gab es in der Markuskirche keinen freien Platz mehr. Hier standen erstmals drei Chöre der Gemeinde – der Jugendchor, der Gospelchor „Keep on singing“ sowie die Kantorei – auf der Bühne. Jenseits ihres überzeugenden Vortrags waren die 80 Sängerinnen und Sänger in der Vorweihnachtszeit auch ein schönes Beispiel für ein gelungenes Miteinander über drei Generationen in einer zur Vereinzelung tendierenden Zeit.

Renate Hofmann, Vorsitzende
 

Adventskonzert-2018-Rutter


 

 

 

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