Portraits der Solisten des
Adventskonzerts
am Sonntag, dem 27. November 2011 um 17 Uhr
in der Markuskirche in Porz-Eil
Anna
Herbst (Sopran) studierte zunächst als Jungstudentin bei Prof.
Henner Leyhe, dann als „ordentliche“ Studentin bei Prof. Josef Protschka an der
Musikhochschule in Köln, bei dem sie 2010 ihre Diplomprüfung ablegte.
Zurzeit befindet sie sich im Aufbaustudium Master Oper bei Prof. Kai Wessel.
2006 war sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang.
2007 wurde sie als Stipendiatin in die Jehudi Menuhin Stiftung „Life Music Now“
aufgenommen.
Neben diversen Opernpartien widmete sie sich vermehrt der Barockmusik und
arbeitete mit Kai Wessel, Prof. Gerald Hambitzer und Friedemann Immer, der
Abteilung für Alte Musik an der Hochschule für Musik Köln.
Sie besuchte verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Silvana Bartoli-Bazzoni, Arthur
Janzen, Sissel Hoyem-Aune, Peter Ziethen, Dieter Schweikard, Karl Kammerlander,
Kristina Laki, Lucetta Bizzi, Helen Kwon und Uta Schwabe.
Die
Mezzosopranistin Christina Baader
studierte zunächst Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik und
darstellende Kunst Stuttgart bei Heidi Benmessaoud und im Nebenfach Gesang.
Am Conservatoire de Musique de Lausanne machte sie bei dem Pianisten und
Dirigenten Prof. Jean-François Antonioli ein künstlerisches Aufbaustudium.
Noch während ihrer Studienzeit wirkte sie bei Produktionen der Neuen Opernschule
Zürich als Carmen in Bizets ‚Carmen’, Zia principessa in Puccinis ‚Suor
Angelica’, und Olga in Tschaikowskys‚ 'Eugen Onegin’ mit und gab zahlreiche
Konzerte als Sängerin, sowie als Pianistin.
Seit 2000 lebt sie in Wien, wo sie zunächst bei Kammersängerin Prof. Hilde Zadek
studierte.
Eine Tournée mit einem Ensemble der Wiener Staatsoper führte sie 2001 durch
Japan.
Von 2002 bis 2008 bildete sie ihre Gesangstechnik bei Prof. Jean-Pierre Blivet
in Frankreich weiter aus und erhielt ein Gesangsstipendium des Landes Burgund.
In internationalen Opernproduktionen verkörperte sie u. a. Madame Flora in
Menottis ‚The Medium’ (engl. und franz.), Maddalena in Verdis ‚Rigoletto’, Zia
principessa in Puccinis ‚Suor Angelica’ und Carmen in Bizets ‚Carmen’.
2006 sang sie die Titelpartie der Iphigenie in Glucks ‚Iphigénie en Tauride’ in
Wien.
Seit 2009 perfektioniert sie ihr Können bei Prof. Irina Gavrilovici in Wien.
2009 sang sie als Solistin in Beethoven's 9. Symphonie mit dem Hiroshima
Symphony Orchestra unter Kazufumi Yamashita in Sun Plaza Hall Hiroshima.
2009 bis 2011 war sie in der ‚Carmen’-Produktion der Opernwerkstatt am Rhein in
zahlreichen Städten Deutschlands als Carmen zu erleben.
Regelmäßig gibt sie Lieder-Rezitals im In- und Ausland.
In der Spielzeit 2010/11 sang sie in ‚Die Fledermaus’ von J. Strauß den Prinzen
Orlofsky und war in vierundfünfzig Vorstellungen als Carmen an der Hamburger
Kammeroper zu erleben.
In der Spielzeit 2011/12 ist sie für die Rolle der Suse in H. Marschner’s ‚Der
Vampyr’ an der Hamburger Kammeroper engagiert.
zur Website von Christina Baader
Ulrich
Cordes studierte Kirchenmusik (A-Examen) und Gesang (Konzertexamen
2010) an der Musikhochschule Köln sowie am CNSMDP in Paris.
Zu seinen Lehrern zählen Konrad Jarnot, Christoph Prégardien und Pierre Mervant.
Konzerte führten ihn in viele Städte Deutschlands sowie in die Niederlande, die
Schweiz, nach Dänemark, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Polen,
Russland, Schweden, Moldawien sowie Brasilien.
Solistisch ist er neben den Passionen Bachs und Oratorien Händels vor allem mit
barocken und romantischen Oratorien zu hören.
Dabei arbeitete er schon mit einigen berühmten Orchestern wie z.B. der
Nederlandse Bachvereninging, der Hannoverschen Hofkapelle, dem Ensemble Musica
Fiata und den Prager Philharmonikern.
Er gastierte bereits in vielen europäischen Konzertsälen, u.a. in der Kölner
Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, dem
Herkulessaal München.
Im Opernfach ist er unter anderem als Don Ottavio im „Don Giovanni“ (Mozart) und
als Belmonte in der „Entführung aus dem Serail“ (Mozart) zu hören.
2010 wirkte er bei einer deutschen Uraufführung der Oper „The Rage of Life“
(Elena Kats Chernin) an der Staatsoper Stuttgart mit.
2011 ist er bei der Oper „Il ritorno d‘Ulisse in patria“ (Monteverdi) als
Anfinomo/Eurimaco zu sehen.
2011 trat er unter anderem in der Kölner Philharmonie (Händel, Israel in Egypt),
der Berliner Philharmonie (Haydn, Jahreszeiten), beim Greifswalder Bachfest
(Händel Jephta), im Palais des Beaux Arts Brüssel (Evangelist Matthäuspassion),
im Lincoln Center New York (Ensemble Sarband Passio-Compassio) und im
Konzertsaal „De Singel“ Antwerpen (Evangelist Matthäuspassion) auf.
Der
aus Lübeck stammende Tenor Henner Leyhe
studierte Gesang an der Musikhochschule Hamburg bei Jakob Stämpfli und Naan Pöld
und ergänzte nach der mit Auszeichnung bestandenen Reifeprüfung seine Ausbildung
in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Ernst Haefliger und Peter
Schreier.
Er war zehn Jahre lang Mitglied des Ensembles der Bühnen der Hansestadt Lübeck
und gastierte regelmäßig an der Hamburgischen Staatsoper sowie bei den Eutiner
Sommerfestspielen.
Seine Konzertkarriere, in deren Verlauf Henner Leyhe sich vor allem als
Evangelist der Bach’schen Passionen sowie als Interpret der Werke Brittens einen
Namen gemacht hat, führte ihn durch die ganze Bundesrepublik, durch Frankreich
und nach Israel und Amerika.
Seit 1984 nimmt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck wahr und
wurde nach einer Lehrtätigkeit an der Universität Kiel 1994 als Professor für
Gesang an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln berufen, wo er eine
Gesangsklasse leitet.
Seit 2001 ist er dort zusätzlich als Dekan verantwortlich für den Fachbereich
Gesang und Musiktheater.