Kirchenmusik hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Porz eine gute Tradition. Um dem anspruchsvollen, musikinteressierten Publikum außerhalb des liturgischen Rahmens ein Forum für die Aufführung geistlicher Chor- und Orchesterwerke zu bieten, wurde vor Jahren die Veranstaltungsreihe "MUSIK IN DER MARKUSKIRCHE" ins Leben gerufen.
Aufführungen größerer Werke, die zudem ein gehobenes musikalisches Niveau erfordern, sind teuer. Darum entstand die Idee, einen Förderverein nur für die Veranstaltungsreihe "MUSIK IN DER MARKUSKIRCHE" zu gründen. Dies geschah am 26. Juni 1992. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, dass Kirchenmusik auch in Zukunft einen hohen Stellenwert in der Evangelischen Kirchengemeinde Porz haben soll.
Die Veranstaltungsreihe "MUSIK IN DER MARKUSKIRCHE"
hat auch eine zweite wichtige Seite:
Die Konzerte und Aufführungen werden von musikbegeisterten Menschen gestaltet,
die einen großen Teil ihrer Freizeit in die Musik investieren. Durch ihr
Engagement werden auch Menschen angesprochen, die der Kirche entfremdet
gegenüberstehen, so dass in diesem Rahmen Verkündigung stattfindet. Darum
sehen wir gerade heute eine Notwendigkeit darin, Menschen durch die Kirchenmusik
entweder aktiv als Aufführende oder passiv als Zuhörer in das Gemeindeleben
einzubinden und ihnen hier Raum zu bieten, ihren Neigungen nachzugehen.
Der "FÖRDERVEREIN KIRCHENMUSIK in PORZ e.V." (bis 2010: "Förderverein Musik in der Markuskirche") richtet sich an Menschen, die unsere Konzerte besuchen und der konzertanten Kirchenmusik auch weiterhin einen hohen Stellenwert innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Porz einräumen wollen, in dieser Form der Kirchenmusik eine andere Art der Verkündigung des Evangeliums sehen, und die daher die Kirchenmusik materiell unterstützen und ihr möglichst viele Möglichkeiten der Ausführung geben wollen. Er will aber auch die Menschen ansprechen, die bereits jetzt durch ihre aktive Ausübung der Kirchenmusik einen wichtigen Beitrag zu einem aktiven Gemeindeleben leisten. Der Verein zählt zurzeit 71 Mitglieder (Stand: März 2009).
Was bietet der "Förderverein Kirchenmusik in Porz e. V." seinen Mitgliedern?
Der Förderverein versteht sich nicht nur als "Geldsammelinstitution", sondern er möchte durch seine Vereinsarbeit ein aktiver Faktor in der Evangelischen Kirchengemeinde Porz sein. Darum strebt er an, über seine reine Unterstützungsarbeit für die Kirchenmusik hinaus ein Forum für Menschen zu sein, die sich in der Gemeinde engagieren wollen.
Gespräche über Kirchenmusik sollen ein Weg dazu sein. Gemeinsame Konzertbesuche runden das Engagement ab.
Der "FÖRDERVEREIN KIRCHENMUSIK in PORZ e.V." möchte aber auch Anregungen geben und Initiativen fördern, das kulturelle Erbe der kirchenmusikalischen Kultur kennen zu lernen und anderen vorzustellen, um so die enge Verbindung zwischen Evangelium und schaffender Kunst in Bild, Wort und Musik deutlich zu machen.
Für seine Mitglieder bietet der Förderverein Vergünstigungen bei Konzerten, indem er ihnen gute Plätze reserviert und ihnen ein Vorkaufsrecht für Karten einräumt.
Darüber hinaus bietet der Verein seinen Mitgliedern die Gelegenheit, in besonderen Einführungsveranstaltungen vor großen Konzerten sich über das Werk der Kirchenmusik näher zu informieren, und er organisiert Aktivitäten, bei denen Mitglieder und Interessierte sich näher kennen lernen, Gedanken austauschen und gemeinsam etwas unternehmen können.
Für die Menschen, die durch ihr Engagement bereits die Kirchenmusik unterstützen, also die Sängerinnen und Sänger der Kantorei und der Chöre und die Mitglieder des Porzer Kammerorchesters z.B., erbittet der "FÖRDERVEREIN KIRCHENMUSIK in PORZ e.V." einen geringeren Beitrag; dies gilt auch für Familien, die geschlossen dem Förderverein beitreten wollen.
Der Förderverein hofft, dass durch diese Angebote seine Mitglieder auch für sich persönlich eine Bereicherung erfahren und nicht nur das Gefühl haben, Geldspender zu sein.
Was müssen Mitglieder
zahlen?
Übersicht über die Mindestbeiträge
Die angegebenen Beträge sind Mindestbeiträge, d.h., die Mitglieder zahlen diesen Beitrag und sind dann voll stimmberechtigtes Mitglied des "FÖRDERVEREIN KIRCHENMUSIK in PORZ e.V."; sie können aber auch den Betrag nach oben erhöhen bis zu einer beliebigen Summe, die sie dann bis auf Widerruf jährlich zahlen.
Der Mindestbeitrag pro Person beträgt jährlich 30,- €.
Für juristische Personen ist der Mindestbeitrag doppelt so hoch.
Bei Familien
oder Ehepaaren zahlt die 1. Person 30,- €; jede weitere Person mindestens 15,- €.
Wer in der Porzer Kantorei oder einem Chor der
Evangelischen Kirchengemeinde Porz mitsingt oder in einem musikalischen
Spielkreis oder im Porzer Kammerorchester mitspielt, zahlt ebenfalls mindestens
15,- € jährlich.
Möchten Sie keine Mitgliedschaft im Förderverein, freuen wir uns auch über
eine steuerlich absetzbare Spende.
Quittungen über Spenden werden am Ende des Rechnungsjahres erstellt.
Eine Beitrittserklärung/Spendenerklärung können Sie hier
ausfüllen
bzw. herunterladen
(pdf-Format - rechte Maustaste - Ziel speichern unter ...), die
Satzung hier einsehen.
Der Vorsitzende des Fördervereins
| Hubert Semrau
Wertherstr. 14
steht Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung
|
| Spendenkonto: | Förderverein Kirchenmusik in
Porz e.V. Kontonummer:
1009 782 739 |
Aktionen des Fördervereins Kirchenmusik in Porz e.V.
Ein Bonbon gibt es jedes Jahr für die Mitglieder und Förderer des „Förderverein Kirchenmusik in Porz e.V.".
Am
12. März 2005 organisierte der Vorstand des
damaligen „Förderverein Musik in der
Markuskirche e.V.“ eine Stadtführung in Form eines zweistündigen Spazierganges
durch die Kölner Innenstadt. Der Spaziergang stand unter dem Motto „Köln von A
bis O - - 2000 Jahre in zwei Stunden“. Start war am Torbogen des früheren
römischen Nordtores auf der Domplatte vor dem Haupteingang des Kölner Domes und
führte über das Dom-Forum, am Römisch-Germanischen Museum vorbei zum
historischen Kölner Rathaus bis hin zur Antoniterkirche in die Schildergasse.
Mit überaus interessanten Details aus der Kölner Geschichte würzte die
Stadtführerin Frau Bärbel Link ihre Vorträge, so dass die teilnehmenden Porzer
Musikliebhabenden Ihren Großstadthunger stillen konnten. Wohltuend empfanden
alle den Abschluss innerhalb der wärmenden Wände der Antoniterkirche. Die
blumenreich geschilderte Geschichte der Kirche und des dort hängenden
Barlach-Engels und der anschließende intensive Gedankenaustausch bei Kaffee und
Kuchen in einem Cafe entschädigten für die nasskalten Unbilden des Wetters
während des zweistündigen Spazierganges.

Eine Radtour durch Porz
Auch 2003 hatte sich der Vorstand des Fördervereines etwas
Besonderes
ausgedacht.
Auf Fahrrädern wurden drei Porzer Kirchen besucht. Dabei
bildeten
die Orgeln den Schwerpunkt des Besuches. Herr Hilchenbach stellte die
Besonderheiten
der Orgel in der katholischen Pfarrkirche St. Josef, Porz-Mitte, sehr
anschaulich,
gespickt mit vielen Detailinformationen, vor. Danach bewegte Kantor
Thomas
Wegst von der Markuskirche in Porz-Eil die Tastatur, Pedale und Koppeln in
virtouser Weise, um die Klangvielfalt
eines Teiles der 2.759 Orgelpfeifen zur Entfaltung
zu
bringen.
Über
die Bundesbahn hinweg ging es dann mit dem Fahrrad zur evangelischen
Markuskirche
nach Porz-Eil. Die „Heimatkirche" des Kantor’s war natürlich Anlass zu
intensiven Nachfragen der vielfältigen
Funktionalitäten und verschiedenen Techniken
innerhalb
einer Orgel.
Über
verschlungene Wege über das Gelände von Leidenhausen und durch den Grengeler
Wald gelangten die 25 munteren
Fahrradfahrer und –fahrerinnen schließlich zur Orgel der
Martin-Luther-Kirche
in Wahnheide. Hauptwerk, Brustwerk und Pedal war den Teilnehmern
bereits ein Begriff. Auch war mittlerweile klar, was unter Koppeln zu
verstehen
ist. Selbst der süße weisse Pudel, der im Fahrradkorb einer Teilnehmerin
mitfuhr, hatte sich bereits an den
besonderen Klang einer Orgel gewöhnt.